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Die November-Bildungswelle: Kulturenmix und ökonomische Stadtprojekte

Die PH im Rathaus und am Institut für Ökonomie

© Kirsten Buttgereit

Von Lena Hofbauer am veröffentlicht.

Dieses Thema lief in der Sendung Musengaul am 04.12.2019 um 17:00 Uhr.

© Lena Hofbauer

Der Bürgersaal steht für alle Interessierten für die PH Veranstaltung offen

PH im Rathaus: Projekt „CultureShake“ stellt sich vor

CultureShake – ein transdisziplinäres Erasmus+Projekt aus dem Profil "Vielfalt und Ungleichheit"

Mit der Stadt Karlsruhe hat die Pädagogische Hochschule die Veranstaltung "PH im Rathaus 2019" ins Leben gerufen. Nach Vorstellung der Hochschulprofile "MINT in einer Kultur der Nachhaltigkeit" 2017 und "Deutsch als Zweitsprache und Migrationsmehrsprachigkeit" 2018 stellt sich in diesem Jahr das dritte Profil "Vielfalt und Ungleichheit“ der Karlsruher Öffenltichkeit vor.
Im Mittelpunkt des Abend steht "CultureShake – ein transdisziplinäres Erasmus+Projekt", an dem Hochschulen und Schulen aus Deutschland, Schweden, Slowenien und Großbritannien teilgenommen haben. Ziel des Projekts war und ist, Schulen Möglichkeiten aufzuzeigen, mit linguistischer und kultureller Diversität umzugehen.

Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Albert Käuflein, sowie Rektor Prof. Dr. Klaus Peter Rippe wurde das Projekt in Theorie und Praxis vorgestellt:

© Lena Hofbauer

CultureShake ist ein Projekt für Mehrsprachigkeit an Schulen

Vorträge und Posterausstellung

Im ersten Vortrag "CultureShake: Ein Weg für Vielfalt aus der Ungleichheit" stellte die Karlsruher Projektleiterin Dr. Annette Deschner das Projekt und seine internationale Herangehensweisen vor. Jessica Deißler zeigte „Die Übertragbarkeit des Erasmus+Projekts CultureShake auf die Primarstufe am Beispiel eines Geocoaches“ auf, Jessica Hoffner ging auf die  "Entwicklung eines Konzepts zur Erstellung von Sprachbiografien" ein.

Um Jugendliche mit und ohne Fluchthintergrund in sprachlich und kulturell vielfältige Klassen zu integrieren, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen des interkulturellen Forschungsprojekts „CultureShake“ von 2016 bis 2019 innovative Lehrmethoden und mehrsprachige Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe I entwickelt.

Über CultureShake

Partner des Projekts waren die Pädagogische Hochschule Karlsruhe (Projektleitung), der Shakespeare Birthplace Trust (Großbritannien), die Stiftelsen English School Göteborg (Schweden), die Universität Primorska (Slowenien) und das Friedrich-Wöhler-Gymnasium Singen. Im Fokus standen Shakespeares Werke „A Midsummer Night's Dream“ und „The Tempest“. Entwickelt wurden unter anderem ein Methodenkompendium für Lehrkräfte, die Shakespeare im Fremdsprachenunterricht oder im mehrsprachigen Klassenzimmer einführen möchten, ein Konzept, wie Schülerinnen und Schüler ein Online-Wörterbuch zu den Werken Shakespeares erstellen können, und ein Modul zur Durchführung eines mehrsprachigen und kultursensiblen Schüleraustauschs. Eingebracht haben die beteiligten Institutionen dabei Fachkenntnisse aus den Bereichen Mehrsprachigkeitsdidaktik, Theaterpädagogik, Kulturtheorie, Inklusion und Informationstechnologie.

Ab September stehen die Produkte kostenfrei auf www.cultureshake.eu zur Verfügung.

Den Beitrag über die zwei ehemaligen Studentinnen gibt es hier zu hören:

© Lena Hofbauer

Die Beispiele von mehrsprachig aufwachsenden Kindern wurden bei der Veranstaltung gezeigt

Es war ein gewinnbringender, intensiver Austausch. Und alle Teilnehmerinnen wollen die von uns erarbeiteten Materialien und Ergebnisse einsetzen, sei es im Schulunterricht, in der Lehrerbildung oder bei der Entwicklung von digitalen Lernplattformen– Projektleiterin Dr. Annette Deschner

Eine neue Professorin stellt sich vor

Im Oktober 2018 übernahm sie die Leitung des Instituts für Ökonomie und ihre Didaktik: Prof. Claudia Wiepcke. Ich habe mit ihr über die neue Arbeit an der PH gesprochen:

© Lena Hofbauer

Claudia Wiepcke ist das Gesicht des Instituts für Ökonomie und Didaktik

Was am Institut passiert

Das Institut für Ökonomie und ihre Didaktik befasst sich mit der Lehre und Forschung im Bereich der Ökonomischen Bildung. Ziel ist eine kompetenzorientierte Ausbildung von Lehrkräften für das neue Schulfach Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung (WBS). Die Arbeitsschwerpunkte des Institutes liegen in der Berufsorientierung (insbesondere in der geschlechtergerechten und digitalen Berufsorientierung), in der Gründungserziehung sowie im Bereich der ökonomischen Bildung in Museen. Das Institut ist sowohl in Lehre als auch in Forschung international ausgerichtet. Es werden internationale Summerschools angeboten und internationale Projekte durchgeführt. Gleichzeitig ist das Institut regional verankert. Es wird mit der örtlichen IHK, Handwerkskammer, der Stadt Karlsruhe, den Karlsruher Museen sowie den Schulen zusammengearbeitet.