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Frühstücksmusik

Die PH auf digitaler Überholspur

In der Juli-Ausgabe wird es digital: Die Themen Game Design und Hacker School stehen auf der Agenda

© Lena Hofbauer

Von Lena Hofbauer am veröffentlicht.

Willkommen zur vierten Bildungswelle im Sommersemester!

Wie immer heißt es auch diesen Mittwoch um 17 Uhr: Hallo zu einer neuen Ausgabe der Bildungswelle. Diesmal dreht sich alles rund um das Thema "Digitalisierung". Wie immer war ich an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe unterwegs und habe die tollsten Veranstaltungen mitgenommen. Diese Sendung entdecken wir gemeinsam die Kunstausstellung "LebensKUNSTspiel" und beschäftigen uns mit Pädagogik bei der Hacker School.

Die Kunst des Game Designens

Passend zur Kunstausstellung "LebensKUNSTspiel" im ersten Stock des ersten Gebäudes der PH Karlsruhe fand Anfang Juli ein Vortrag statt. Prof. Jirka Dell'Oro-Friedl folgte der Einladung von Martin Pfeiffer vom Institut für Kunst und erzählte etwas über die Kunst des Game Designs.

Prof. Dell’Oro-Friedl lehrt an der Hochschule Furtwangen und wurde für seine Entwicklungen im Bereich digitaler Spiele mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. In seinem Vortrag gibt er Einblicke in die aktuelle Forschung und wird anhand ausgewählter Beispiele aus dem Spiellabor der Fakultät für digitale Medien das Praxisfeld des Game Design beleuchten.

Bevor ich mit Herrn Dell'Oro-Friedl über seine Arbeit mit Games gesprochen habe, zeigte mir Martin Pfeiffer die Ausstellung.

Let's hack the world a better place!

Am 14. Juli fand sie zum ersten Mal in Karlsruhe statt: Die City Hacker School.

Die Hacker School ist ein gemeinnütziger Verein aus Hamburg. Hier teilen IT-Inspirer deutschlandweit ihre Leidenschaft für das Programmieren mit Kindern und Jugendlichen zwischen 11-18 Jahren.

Bevor die Hacker School durchstarten konnte, wurden die Studierenden der PH Karlsruhe aufgerufen, Teil der besonderen Veranstaltung zu werden. Dr. Ulf Frank Kerber von der Medienbildung an der PH erklärte mir auch, wieso die Hacker School für angehende LehrerInnen wichtig sein kann. Der pädagogische Aspekt steht hier natürlich an erster Stelle. Nebenbei kann man dann mit den Kindern zusammen einen Minicomputer programmieren.

Mit 1000 Kindern wollte die City Hacker School am Juliwochenende programmieren. Julia Freudenberg habe ich vor Ort getroffen und mit ihr darüber geredet, warum es dann doch nicht so viele Kinder waren, aber warum die Hacker School trotzdem ein Erfolg war.