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Erfinderin Kim aus Karlsruhe im Interview

Die Schöpferin des Drinkcheck-Armbands

© Kim Eisenmann

Von Benedikt Wiehle am veröffentlicht.

Sie will die Welt verbessern. Sie will etwas schaffen, was Menschen wirklich hilft. Kim Eisenmann ist 25 Jahre alt, kommt aus Karlsruhe und ist Gründerin. Start Uperin. Erfinderin.

Immer so groß wie möglich denken, das ist ihre Strategie. Was wäre das Geilste, was passieren kann? Und dann einfach machen …

Reporter Benedikt hat Kim zum Interview getroffen und sie zuerst gefragt: Was war ihr Berufswunsch als Kind?

Kim hat mehrere Projekte, mehrere Start Ups. Zum Interview hat Reporter Benedikt sie in ihrem Büro getroffen - zehn Minuten außerhalb von Karlsruhe. Auf einem Schild vor der Tür steht: Xantus.

Mit Mr. Start Up - Carsten Maschmeyer - hat Kim noch regelmäßig Kontakt, sie nennt ihn beim Spitznamen: “Maschi”

Reporter Benedikt wollte von Kim wissen: War diese Fernseh-Show "Start Up" das größte Highlight in ihrer Karriere als Erfinderin bisher?

© Kim Eisenmann

Ihre Partner hat die Erfinderin Kim nicht nur in Deutschland. Ihre Erfindungen sind mittlerweile schon in Südafrika oder Costa Rica angekommen, sie arbeitet mit Vertriebs-Partnern und Herstellern aus der ganzen Welt zusammen. Die Drogeriekette DM verkauft das Armband. Als es zum ersten Mal in den Regalen stand, war es sofort ausverkauft. 

Ein Armband, das KO Tropfen erkennen kann! Innerhalb von wenigen Sekunden. Wie funktioniert dieses Armband in einer Party-Situation funktioniert ganz konkret?

Beispiel: Ich habe einen Gin Tonic bestellt, den habe ich kurz unbeobachtet irgendwo stehen lassen und mit jemandem gequatscht. Und dann möchte ich checken, ob der Gin Tonic noch sauber ist. Wie gehe ich dann mit dem Armband vor?

Für ihr Drinkcheck-Armband hat Kim aber nicht immer nur positives Feedback bekommen. Sogar aus den Reihen der Polizei kam negatives Feedback. Und auch von der Politik wird das Thema klein geredet, als wäre es nicht da, meint Kim.

Kims zweite erfolgreiche Erfindung richtet sich vor allem an SchülerInnen und Studierende. Es geht um die Themen Konzentrationsschwäche und Lernförderung: Die Erfindung nennt sich Flip Pen. Sieht aus wie ein kleines Spiel-Raumschiff, passt in die Handfläche. Es ist ein Kugelschreiber, ein Text-Marker und ein USB-Stick in einem. Und gleichzeitg noch ein Spielgerät zum Drehen. Und das soll helfen gegen Nervosität, soll die Konzentration erhöhen, den Arbeitsfluss verbessern, die Leistung steigern.

Im Interview hat Reporter Benedikt Kim dazu gefragt: Wie genau funktioniert das mit der Leistungs-Steigerung?

Kims Produkte - das Drink-Check Armband und der Flip Pen -  sind stark nachgefragt. Und das nicht nur in Deutschland. Die Produktion kommt kaum hinterher. Im  Interview wollte Reporter Benedikt noch von Kim wissen, wie solche Ideen entstehen. Unter der Dusche? Auf dem Klo? Oder setzt sie sich hin und sagst: ok, ich hab jetzt eine Stunde Zeit und will eine Idee entwickeln.

Sie hat kein Wochenende, keinen Feierabend, und kaum Geld - zumindest im Moment. Denn alles was rein kommt, fließt direkt wieder in die Projekte. Aber wenn Kim aus Karlsruhe so weitermacht, hat sie eine große Zukunft als Erfindern.

Erholung und neue Power holt sich Kim bei ihrem Pferd in der Natur. Und sie träumt einfach mal von einer Woche Urlaub!