Zwei Stabwechsel im Rektorat der PHKA
Die Juni-Ausgabe der Bildungswelle
© Fabian Hahl
Die Juni-Folge der Bildungswelle ist da!
Nach einer kleinen Pause bin ich wieder da mit einer ganz besonderen Folge. Im Mai gab es zwei wichtige Neuheiten an der PHKA: Die Hochschule hat einen neuen Rektor und einen neuen Prorektor für Studium und Lehre.
Die PHKA hat einen neuen Rektor
Seit dem 1. Mai dieses Jahres hat die Pädagogische Hochschule Karlsruhe einen neuen Rektor: Prof. Dr. Götz Schwab. Und "neu" ist dabei eigentlich gar nicht das richtige Wort – denn Herr Schwab kennt die PH Karlsruhe schon ziemlich gut. Er war hier schon mal sieben Jahre lang Professor für Angewandte Sprachwissenschaft im Fach Englisch und sogar zwischenzeitlich Prorektor für Lehre, bevor es ihn an die PH Ludwigsburg verschlagen hat. Jetzt ist er also wieder zurück – diesmal an der Spitze der Hochschule.
Gewählt wurde er bereits im Januar von Hochschulrat und Senat. Und er hat einiges vor: Digitalisierung, Internationalisierung, eine engere Verzahnung von Theorie und Praxis im Lehramtsstudium – das sind die großen Themen, die er sich für die kommenden sechs Jahre auf die Agenda geschrieben hat.
Neuer Prorektor für Studium und Lehre
Seit dem 19. Mai ist Prof. Dr. Kai Koch neuer Prorektor für Studium und Lehre. Er folgt auf Dorothee Kohl-Dietrich, die das Amt über drei Jahre lang innehatte und in dieser Zeit unter anderem die Internationalisierung der PHKA vorangetrieben und eine Reform des Lehramtsstudiums angestoßen hat.
Kai Koch selbst ist eigentlich Musikdidaktiker – seit 2024 Professor für Musik und ihre Didaktik an der PHKA und Leiter des Instituts für Musik. Davor war er an der Universität Vechta tätig, als Professor für Musikpädagogik und Direktor des Zentrums für Lehrer*innenbildung. Inhaltlich beschäftigt er sich unter anderem mit Klassenmusizieren in inklusiven Settings und mit Musikgeragogik – also der Frage, wie Musik etwa bei Demenz wirken kann.
In seinem neuen Amt möchte er nun die Attraktivität unserer Studiengänge erhöhen, das Studium flexibler gestalten und für mehr offenen Austausch sowie transparente Prozesse sorgen.