Nachhall - was bleibt von der Pandemie?
Ein Podcast-Projekt des 5. Bachelors
© KI-geniert / ChatGPT
Worum geht's?
Der Podcast „Nachhall – Was bleibt von der Pandemie?“ erzählt Geschichten von Menschen, die bis heute mit den Folgen dieser Zeit leben. Im Mittelpunkt stehen persönliche Erfahrungen: von Isolation und psychischen Belastungen bis hin zu körperlichen Langzeitfolgen wie Post Covid. Die Hosts Justus und Sophie sprechen mit Betroffenen und machen sichtbar, was oft übersehen wird. Dabei geht es nicht nur um individuelle Schicksale, sondern auch um gesellschaftliche Fragen: Wer wird gesehen? Wer wird ernst genommen? Und wie geht eine Gesellschaft mit den Spätfolgen einer Krise um?
Folge 1: Isolation - Leben im Lockdown. Und später?
In der ersten Folge von „Nachhall“ treffen die beiden Hosts Justus und Sophie ihre Kommilitonin Anna. Nah und unverstellt erzählt sie, wie sie die Pandemie als junge Studentin erlebt hat: Lockdown im Elternhaus, dann digitale Uni und Isolation. All diese Erfahrungen führten Anna in eine anhaltende Einsamkeit und eine Essstörung, die sie heute zum Glück überwunden hat. Was hat Anna geholfen zu genesen und welche Rolle spielt dabei Musik? Eine Perspektive, die selten gehört und ernst genommen wurde.
© Mariella Dapprich
Folge 2: Post-Covid - Leben im Schatten der Gesellschaft
In dieser Folge von „Nachhall“ besuchen die beiden Hosts Sophie und Justus Andreas, der sich 2022 mit Corona infiziert hat und bis heute mit den Folgen der Erkrankung lebt. Über 70 Arztbesuche, lange Wartezeiten und schließlich die Diagnose ME/CFS prägen seinen Alltag. Eine Erkrankung, die extreme Erschöpfung, Schmerzen und massive Einschränkungen mit sich bringt. Wie lebt man weiter, wenn der eigene Körper nicht mehr mitmacht? Was bedeutet es, mit einer Krankheit zu kämpfen, die oft unsichtbar bleibt und nicht immer ernst genommen wird? Eine Folge über Post-Covid, über das Ringen nach Sichtbarkeit und über die Frage, was bleibt, wenn eine Pandemie offiziell „vorbei“ ist.
Triggerwarnung: Chronische Erkrankung / Suizidgedanken
© Privat / Andreas Schunke