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Studentenfutter- Musik, Facts und Unterhaltung

Zukunft

© Lora Ganeva

Von Clara Schwarz und Lora Ganeva am veröffentlicht.

Wir sind Lora und Clara und quatschen jeden zweiten Donnerstag um 18 Uhr auf der 104.8 über Themen, die Studierende in und außerhalb von Karlsruhe betreffen. Diese Woche im Fokus: 

Zukunft

Wie stellen sich Studierende ihre Zukunft aktuell vor? Wir haben nachgefragt.

Selbstständigkeit

Immer mehr Menschen in sehnen sich danach, ihr eigener Chef zu sein und machen sich selbstständig. Während im Jahr 2000 etwa 705.000 Menschen  in Deutschland selbstständig gearbeitet haben waren es letztes Jahr mehr als doppelt so viele, nämlich circa 145 Millionen. Lea studiert zwar noch, baut sich aber jetzt schon ein eigenes Business auf- die 20-jährige verkauft während ihres Modedesign-Studiums Vintagemode auf Instagram. Unsere Kollegin Veronika Metzger hat mit ihr gesprochen.

Zukunftsangst

70 Prozent aller Deutschen haben laut einer Umfrage von Gallup International im Auftrag des World Economic Forum Zukunftsangst (Quelle: faz). Dass man sich Gedanken um die Zukunft mach ist ja erstmal ganz normal und kann auch nicht oder zumindest nur beschränkt begrenzt werden, und es ist gewissermaßen auch wichtig dass wir uns mit der einen Zukunft befassen und realistische Pläne machen können. Aber wenn man sich zu große Sorgen und Gedanken macht, kann das auch zu Depressionen oder Angstzuständen führen. Damit ihr damit besser umgehen könnt, falls euch dieses Thema auch betrifft, haben wir euch drei Tipps rausgesucht, die hilfreich sein könnten.

  1. Schafft euch Klarheit, woher die Angst kommt, und was man jetzt gerade tun kann, um die Zukunft positiv zu beeinflussen. Macht euch aber auch bewusst, dass man nicht alles beeinflussen kann und sucht euch notfalls Hilfe, wenn ihr nicht mehr klar zwischen beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Dingen differenzieren könnt.
  2. Versucht euch dann darauf zu fokussieren was ihr beeinflussen könnt und macht euch einen Plan, den ihr dann umsetzt. Und konzentriert euch dabei ausschließlich um die möglichen Folgen von eurem Handeln und nicht auf Folgen von Dingen, die ihr nicht in der Hand habt. Ihr könnt euch dafür auch eine Art Liste anlegen, auf der ihr euch jeden Tag notiert, was ihr heute geschafft habt und wofür das längerfristig gut ist. Das hilft nicht nur dabei, sich auf gute Dinge zu konzentrieren, sondern auch um motiviert zu bleiben.
  3. Es kann auch helfen, sich ein gesundes Selbstwertgefühl anzutrainieren und immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, was ihr gut könnt und was euch das bringt. Diese Sichtweise kann auch manchmal ganz neue Ideen hervorbringen, auf die ihr sonst vielleicht garnicht gekommen wärt.

 

Studieren nach Corona

Onlinevorlesungen, Zoom-Konferenzen und Homeoffice- so sieht Studieren aktuell während der Corona-Pandemie aus. Davor war man für jede kleinste Veranstaltung an der Uni, konnte auf Kulturveranstaltungen und Partys gehen und zuhause war man nur zum Essen und schlafen, zwei ziemlich krasse Gegensätze also. Und auch wenn es gerade schwer vorstellbar ist, wird auch dieses Kapitel irgendwann vorbei sein und dann wird man auch wieder normal studieren können- aber was heißt überhaupt normal? 

Was wird wieder wie vor Corona, was könnte so bleiben wie jetzt und wo gibt es vielleicht Mischformen? Hat Corona die Digitalisierung an deutschen Hochschulen und Universitäten vorangebracht?

Professor Jürgen Christ ist Prorektor an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und leitet dort das Institut für Musikjournalismus. Er hat Antworten auf unsere Fragen.

Herr Christ, was nehmen wir im Bezug aufs Studieren aus der Coronasituation mit?

Das bedeutet, Manches könnte aber auch so bleiben wie es jetzt ist, beziehungsweise zu Mischform führen, ist es zum Beispiel denkbar, dass Dozenten mit längerem Anfahrtsweg auch in Zukunft weiter online unterrichten?

Würden Sie sagen, Corona hat die Digitalisierung vorangebracht?

Promotion

Doktorarbeit klingt nach Arzt werden oder nach Beschiss in der Politik, nach Führungspositionen und ziemich viel Geld. Dass eine Promotion aber nicht nur aus Karrieregründen Sinn ergeben kann, zeigt Marco, er hat in Darmstadt Maschinenbau studiert und promoviert jetzt in Karlsruhe.

Studieren mit Perspektive

Das Thema Zukunft ist ein breites Feld- Einige haben schon konkrete Vorstellungen wie es später beruflich weitergehen soll und andere eben nicht. Beides voll okay. Aber wie wir am ANfang gehört haben ist es für einige sehr wichtig, dass sie nach dem Studium hohe Berufschancen oder ein gutes Gehalt haben werden.Falls ihr also noch ein wenig fraglos seid haben wir euch drei Berufsfelder mit guter Zukunftsperspektive herausgesucht.

  • Die MINT-Studiengänge sind nach wie vor ein sicheres Feld. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Gehaltsaussichten sind sehr gut, und auch die Jobsuche sollte sich nicht allzu schwer sein.
  • Dank der Digitalisierung gibt es einen rasanten Wechsel in der Arbeitswelt- Digitalisierung hat Zukunft und deshalb gibt es immer mehr Studiengönge in diesem Bereich, denn es mangelt noch an Fachkräften. Dazu gehören zum Beispiel Studiengänge wie Digitale Medien, Crossmedia Managment, Data Science und Ähnliches.
  • Ein weiterer Bereich, der häufig unterschätzt wird, ist der von Pflege und Sozialem. Der demographische Wandel und die Gesellschaftsentwicklung sorgen dafür, dass Menschen im sozialen Bereich auch in Zukunft nach wie vor gebraucht werden. Passende Studiengänge in diesem Feld sind beispielsweise Ergotherapie, Gesundheitsmanagment, Pflegewissenschaft oder Soziale Arbeit.

Das Radio der Zukunft

Digitalisierung- ein Wort das in diesem Artikel in Zusammenhang mit der Zukunft schon das ein oder andere Mal gefallen ist. Das betrifft unter Anderem auch unseren Medienkonsum. Streamingdienste und On-Demand-Angebote überfluten das Internet und sorgen dafür dass lineare Angebote im Fernsehen oder Radio immer weniger interessant sind. Woran das liegt und wie es in Zukunft aussehen wird hat unser Kollege Felix Zink unter die Lupe genommen, er untersucht das Medium Radio und spricht mit einem Experten auf dem Gebiet.

Neue Technologien

Was passiert, wenn eine Maschine meinen Job übernimmt? Wenn mein Beruf, für den ich mich jahrelang aus- und fortbilden lassen habe, auf einemal nichts mehr wert ist, weil künstliche Intelligenz meine Aufgaben schneller, effizienter und kostengünstiger erledigen kann?

Mit diesen Fragen müssen sich aktuell Menschen in allen Bereichen, besonders aber in der Medienbranche auuseinandersetzen. Wieso genau diese Gruppe besonders betroffen ist und wie wir uns Technologien, die uns den Job streitig machen, auch zunutze machen können, erklärt uns Maximilian Richter im Interview, er ist Professor für Videoproduktion am Institut für Musikjournalismus und unterrichtet dort unter anderem das Fach "neue Technologien".

Herr Richter, wieso ist es wichtig oder sogar notwendig, sich als Medienschaffende/r den neuen Technologien zu widmen?

Was gehört überhaupt alles zu den neuen Technologien?

Was sind die Vor- und Nachteile?

Was würden Sie Menienschaffenden raten?

Challenge der Woche

In jeder Ausgabe Studentenfutter gibt es die Challenge der Woche, eine Aufgabe, die wir von Zuhörern zugeschickt bekommen.

Natürlich stellen wir uns zur allgemeinen Erheiterung mit Vergnügen diesen Herausforderungen und dabei kommt dann das heraus: